Wissenschaft hautnah: GEGler im Chemielabor in Isny

von Michael Jaesrich

Wissenschaft hautnah: GEGler im Chemielabor in Isny

Michael Jaesrich

Unsere GEG-Gruppe, hauptsächlich Schüler aus den vierstündigen Chemiekursen, aber auch weitere interessierte Schüler, machten sich gegen 9:00 Uhr von Bad Urach aus auf ins Allgäu. Die liebliche Landschaft und das indigene Fleckvieh standen an diesem Tag aber nicht im Mittelpunkt des Interesses. Vielmehr sollte das Fach Chemie und die damit verbunden Möglichkeiten ansprechend präsentiert werden. Seit vielen Jahren bietet die NTA Isny (FH) ein breites Angebot naturwissenschaftlicher Studiengänge an und ist bestrebt vermehrt Abiturienten für eben diesen Wissenschaftsbereich zu begeistern. In diesem Zusammenhang wird Schülerinnen und Schülern jedes Jahr die Möglichkeit geboten einen Tag in die faszinierende Welt der Chemie einzutauchen.

In Isny angekommen erkundeten unsere Schüler erstmal die Stadt und den Campus der NTA, danach ging es in die Höhle des Löwen: Den Hörsaal. Dort erwarteten Professor Gerd Bouchon und einige seiner CTA-Auszubildenden die neugieren Schüler aus der ganzen Region. In den folgenden Stunden wurde den Tages-Studenten einiges geboten. Mit einer spektakulären Show („Chemie begeistert“) wurde den Zuhörern vor Augen geführt, welch breite Anwendungsbereiche das Fach Chemie bereithält. Vielfarbige Flammensäulen, rauchende Erlenmeyerkolben und fluoreszierende Flüssigkeiten durften natürlich nicht fehlen und sorgten für den entsprechenden Showeffekt. Bei einigen Versuchen konnten Freiwillige aus der Zuhörerschaft ihren Mut beweisen und an der Durchführung der über 35 Experimente teilnehmen.

Neben den Versuchen war aber auch klassisches Vorlesungs-Schwarzbrot angesagt: Zuhören und mitschreiben.

Insgesamt war die Exkursion sicher ein voller Erfolg. Auf der Rückfahrt konnten die vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse dann noch mit den erfahrenen Chemielehrern Frank Schwaigerer, Gertrud Redinger, Stefanie Smirek und Friederike Hillmann diskutiert werden. Den Lehrkräften sei an dieser Stelle auch für die Organisation einer so spannenden Ausfahrt herzlich gedankt.

 

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