Wir formen Dichter und Denker...

Das Fach Deutsch

Maßgebend bei der Persönlichkeitsentwicklung

Wenn es ein Fach gibt, das neben der Vermittlung von Faktenwissen zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in besonderer Weise beiträgt, dann ist es das Fach Deutsch. „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten,“ nach Wittgenstein, die Grenzen meiner Welt.“ Entsprechend beinhaltet sprachliche Bildung mehr als nur das Erlernen von Orthographieregeln.
Sprache ist Medium der Entfaltung von Innerlichkeit. Die Beschäftigung mit Poesie vom Popsong bis zum Liebesgedicht schafft Räume, in der die Sprache der Empfindung erlernt und angewendet werden kann.

Sprache ist die Eintrittskarte in unsere Welt

Lesen erschließt Welten, schafft Verbindung zu den Werken der Literatur und führt damit zu unseren kulturellen Wurzeln. Die Auseinandersetzung mit Literatur im Deutschunterricht trainiert unsere Empathiefähigkeit und regt unseren kritischen Geist an – beides Aspekte, die zu einer reifen und einer reifenden Persönlichkeit dazugehören.

Sprache ist das wichtigste gewaltfreie Medium der Konfliktlösung. Entsprechend stellt das Training des Argumentierens, Diskutierens und Erörterns, kurz, der Meinungsbildung und des Meinungsaustausches einen unverzichtbaren Aspekt der Demokratieerziehung dar. Die jungen Menschen sollen in der Lage sein, Manipulation und Propaganda zu erkennen und sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Voraussetzung für politische und kulturelle Teilhabe

Sprache prägt das kulturelle Gedächtnis. Nicht nur die souveräne Beherrschung der deutschen Sprache, sondern auch das Wissen um ihre Geschichte – gespiegelt in der Literatur – schaffen die Voraussetzung für politische und kulturelle Teilhabe.

Angstgegner Diktat? Die Deutsch-AG

Manchen Schülerinnen und Schülern fällt es in der weiterführenden Schule noch schwer, korrekt zu schreiben. Das Diktat als Klassenarbeit wird so zum Angstgegner. Nicht selten leidet unter den Schwierigkeiten nicht nur die Deutschnote, sondern auch das Selbstwertgefühl des Kindes.
Am Graf-Eberhard-Gymnasium beobachten die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer zunächst einmal die Rechtschreibung der neuen Fünftklässler. Sollte sich abzeichnen, dass ein Kind noch größere Probleme mit der Rechtschreibung hat, wird es im zweiten Halbjahr in die Deutsch-AG eingeladen. Dort wird vorwiegend mit dem Ansatz von FRESCH (Freiburger Rechtschreibschule) gearbeitet – die Schülerinnen und Schülern bekommen vier Strategien an die Hand, die ihnen helfen, grundlegende Rechtschreibschwierigkeiten zu überwinden.
Kinder, die in Klasse 6 noch unsicher in der Rechtschreibung sind, werden ebenfalls in einer Deutsch-AG gefördert – hier werden zunächst die Strategien nochmals wiederholt, dann aber auch intensiv an der Konzentrationsfähigkeit gearbeitet und längere Diktate geübt.
Die Gewährung eines Nachteilsausgleichs oder die zurückhaltende Gewichtung der Rechtschreibung wird am GEG unter anderem mit der Teilnahme an beiden Fördermaßnahmen verknüpft.
Durch die Deutsch-AG sollen die Kinder ihren Angstgegner selbst überwinden können und im schriftlichen Ausdruck an Selbstbewusstsein gewinnen.

Mobile Theateraktionen

Zum Bildungsauftrag im Fach Deutsch gehört für das GEG auch, bei den Schülern ein lebenslanges und nachhaltiges Interesse an Literatur und am Theater zu wecken.

Zu diesem Zweck gehen die Klassen, passend zu Unterrichtslektüren, bei sich bietenden Gelegenheiten in eines der Theater der Umgebung zwischen Stuttgart und Ulm.
Besonders wichtig sind solche „anderen“ Einblicke in das Verständnis von Dramen bei den abiturrelevanten Pflichtlektüren im Kurssystem.

Doch nicht immer stehen die entsprechenden Dramen auf dem Spielplan eines Theaters in der weiteren Umgebung. In solchen Fällen engagiert das GEG sogenannte „Mobile Theater“, das sind freie Theaterproduktionen, die speziell für SchülerInnen der Kursstufe
inszenierte Aufführungen im Angebot haben. Diese kommen zu vereinbarten Terminen an die Schule und zeigen ihre Interpretation eines Dramas.

Anschließend stehen Regisseur und Schauspieler noch zu einer Diskussion zur Verfügung, was den Schülern weitere Einblicke in das Stück und die Schauspielerei allgemein ermöglicht. Zugleich sollen bei den Schülern Schwellenängste vor weiteren Theaterbesuchen abgebaut werden und damit eine nachhaltige Teilhabe am Kulturfeld Theater angeregt werden.

Schülerarbeiten

Essays - J2

"Der Essay ist zu verstehen nicht als Summe des Gedachten, sondern als eine Handlung des Denkens".
In der Vorweihnachtszeit 2017 haben sich die Deutschkurse der J2 daran gemacht, essayistisch nachzudenken - und zwar "über Orte und Örtchen des GEG";
hier sind einige Beispiele versammelt, die durchaus auch als Anregung verstanden werden wollen, mit uns nachzudenken und sich selbst schreibend  am "Gedankenspaziergang durch das GEG" zu beteiligen.
Wir sind sicher: da gibt es noch viele geheimnisvolle, bedeutungsvolle, wichtige und weniger wichtige "Örtlein" zu beschreiben.
Herzliche Einladung zum Mit-Schreiben!

 

Al

 

Luise Kleih

 

L.R.

 

Sabeth & Sophie