Die Ingenieure von Morgen!

von Michael Jaesrich

Die Ingenieure von Morgen!

Gerdi Redinger & Michael Jaesrich

Aus diesem Antrieb heraus kooperiert das Graf-Eberhard-Gymnasium unter anderem intensiv mit der Hochschule Reutlingen. Mit Unterstützung von Studierenden des Fachbereichs Mechatronik sowie Lehramtsstudenten des Fachs NWT konstruieren und programmieren die Zehntklässler des GEG ein autonom fahrendes Auto-Modell. In den Klassenzimmern entstehen kleine Modell-Fahrzeuge, die ganz ohne Fernsteuerung einer Linie folgen, Hindernissen ausweichen oder einparken können. Die Ingenieure von Morgen lernen dabei nicht nur das konkrete Programmieren von Mikrocontrollern. Vielmehr stehen das Entwickeln von Problemlösestrategien und die Digitale Mündigkeit im Fokus des Projekts. Die Schüler setzen sich mit dem Thema “Digitalisierung” kritisch auseinander und diskutieren Fragestellungen wie „Algorithmen – Eine mächtige Gelddruckmaschine?“ oder „Autonomes Fahren: Wer ist schuld beim Unfall? Dabei machen Sie wichtige Schritte in Richtung Technikmündigkeit und reflektiertem Nutzen von technischen Endgeräten.

Bereits zum Ende des letzten Schulhalbjahres wurden die NWT-Klassen zusammen mit unseren Austausch-Freunden aus Taiwan an die Hochschule in Reutlingen eingeladen. Gemeinsam programmierten die Teams das bekannte Spiel „Schere, Stein, Papier“ mit Hilfe des Microcontrollers „Arduino Uno“. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten die Labore des Fachbereiches Mechatronik, erhielten Informationen über ein Studium an der Hochschule und bekamen einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Ingenieurberufs. Der Mensa-Besuch rundete den interessanten und spannenden Besuch der Hochschule kulinarisch ab.

Das GEG hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch weiterhin anspruchsvolle Projekte im Bereich der Naturwissenschaften anzubieten und so hoffen wir alle, dass sich auch in den nächsten Jahren ambitionierte und kreative SchülerInnen finden, die den beschrittenen Weg weitergehen.

An dieser Stelle sei auch einmal den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern gedankt, die solch außergewöhnliche Angebote ermöglichen.

 

 

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