Fritzle, Sie sind spitze

von Admin

Fritzle, Sie sind spitze
Zwanzig Jahre Einsatz für das Graf-Eberhard-Gymnasium. Es gibt sicher nicht viele, die derzeit von sich sagen können, dass sie mehr als zwei Jahrzehnten an unserer Schule tätig sind. Am Freitag vor den Fasnetsferien wurde einer verabschiedet, der genau dies fertig gebracht hat. Fritz Mayer.

Er unterrichtete keine Schüler, gab keine Noten und füllte auch keine Tafeln. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb strömten alle Schülerinnen und Schüler nach der fünften Stunde auf die unterschiedlichen Ebenen des Lichthofs, um unseren langjährigen Hausmeister gebührend zu verabschieden. Fritz Mayer thronte bereits in einem Sessel in Ebene 3 und harrte der Dinge, die kommen sollten. Über ihm hatten Schüler und Kunst-Kollegen bereits ein überdimensionales Papp-Mobile aufgehängt, das mehrere hausmeistertypische Werkzeuge zeigte und die SMV hatte ein Banner entrollt, das Fritz Mayers Schaffen in angemessener Weise zusammenfasste: „Fritzle sie sind spitze!“

Nachdem die Big Band unter Leitung von Fritz Schlenker die Verabschiedung musikalisch eingeleitet hatte, ergriff unser Direktor Friedemann Schlumberger das Mikrofon und führte die gesamte Schulgemeinde zurück zu den ersten Schritten Fritz Mayers am GEG: Als Landschaftsgärtner hatte er in Bad Urach gearbeitet, dann bei der Stadtgärtnerei . Seit 1995 hat er dann die verantwortungsvolle Aufgabe als Hausmeister der größten Uracher Schule angetreten. Viel hat Fritz Mayer seitdem erlebt. Den Neubau der Mensa, die Sanierung des Schulgebäudes und natürlich unzählige Schulveranstaltungen: Schwoofs, Bandnights und drei Schulstaatprojekte.

Das war der perfekte Überleitung an unseren Schulsprecher Adrian Rennemann, der die ruhige Art und das Engagement Mayers betonte. Auch wenn Mal etwas schief gelaufen sei in der SMV-Planung; auf Herrn Mayer war immer Verlass!
Mit Geschenken der Lehrerschaft, der SMV und der Schulleitung ging die bewegende Verabschiedung zu Ende. Herr Mayer wir wünschen Ihnen alles Gute und werden Sie in bester Erinnerung behalten.

Michael Jaesrich

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