Nachwuchsforscher des GEG räumen ab!

von Michael Jaesrich

Nachwuchsforscher des GEG räumen ab!

Michael Jaesrich

Schon seit einigen Jahren engagiert sich eine Gruppe Lehrerinnen und Lehrer des Graf-Eberhard-Gymnasiums Bad Urach im Schülerforschungszentrum Tübingen/Reutlingen/Neckeralb. Man will interessierten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten bieten, ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen und Thematiken theoretisch und praktisch zu vertiefen, im Team zu forschen und über das reine „Schulwissen“ hinaus zu lernen. Im Forschungszentrum in Eningen finden Schüler und Lehrer ideale Bedingungen und entsprechend viele GEGler nutzen bereits das einzigartige Angebot. Dass die Arbeit im SFZ zunehmend Früchte trägt, zeigte sich beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“:

Über Tennisbälle, die sich auf Sporthallen- und Schuldächer verirrt haben, müssen sich Marc Panse, Hannes Reichle und Marie Schurna ab jetzt nicht mehr ärgern. Mit dem von ihnen konstruierten "Autonomen Apportierkopter“ können sie diese in Zukunft unkompliziert bergen und weiter benutzen, anstatt sie dort oben der Witterung preiszugeben. Die Jugend forscht-Juroren fanden das nicht nur praktisch sondern zeigten sich vor allem von der komplizierten Technik begeistert. Ergebnis: 1. Platz und die Qualifikation für den Landeswettbewerb in Stuttgart.

Bei den jüngeren Schülern im Nachwuchswettbewerb „Schüler experimentieren“ siegte Milan Esser mit seinem "Zeitraffer-Projekt". Dabei hatte er das extrem langsame Wachstum von Kristallen mithilfe eines Minicomputers mit Kamera und Beleuchtung stündlich fotografiert und die Bilder dann zu einem Film zusammen gefügt. Die Jury war besonders von der praxisnahen Aufgabenstellung angetan: Milan will herausfinden, warum die Kristalle oft über den Rand eines Becherglases hinaus wachsen, wenn die Salzlösung darin verdunstet. Mit dem Sieg hat er sich für den Landeswettbewerb der jüngeren Schüler Ende April in Balingen qualifiziert.

„Unsere Arbeit beginnt, sich auszuzahlen“, freut sich Standortleiter und GEG-Lehrer Dr. Joachim Groß. „Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit mit interessierten Schülerinnen und Schülern am SFZ Tübingen/Reutlingen/Neckaralb in Eningen werden größere Erfolge nun vermehrt sichtbar. Wir freuen uns auf die Landeswettbewerbe und sind gespannt, was dort gehen wird.“

Wir alle sind unglaublich stolz mit welchem Eifer unsere Schüler ans Werk gehen und gratulieren von Herzen zu diesem großen Erfolg!“

 

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