Tag der Mathematik

von Allmendinger

von Yannick Penka

Das Team des Graf-Eberhard-Gymnasiums in Bad Urach stellte sich am 12. März 2016 spannenden Aufgaben, sowie Vorlesungen und Themen, die über das schulisch Geforderte hinausgingen, beim Tag der Mathematik an der Universität in Tübingen. Mehr als 300 mathebegeisterte J1- und J2-Schüler haben teilgenommen, darunter Ivo Adam, Daniel Litwinkiewicz, Marcus Rausche, Marco Schönleber und Yannick Penka als Team 19 vom GEG in Bad Urach.
Fit, vital und ausgeschlafen um 8:20 Uhr am Samstagmorgen in Tübingen angekommen, folgte kurz darauf eine Einführung seitens Prof. Dr. Loose, dem Fachbereichsleiter der Mathematik, der Grundzüge des Tages erläuterte.
Später starteten 300 Schülerinnen und Schüler in den ersten Wettbewerbsteil. Logische Denkweise, mathematische Kenntnisse und vor allem eine gute Idee waren der Schlüssel bei den 4 zu bearbeitenden Aufgaben, die unter allen Gruppenteilnehmern beliebig aufgeteilt werden konnten. Etwa 20 Doktoranden, die sich an eben diesem Samstag frei genommen haben, beaufsichtigten die ,,Prüfungsphase'' und korrigierten später die (hoffentlich richtigen) Antworten jedes Teams.
Nach der bereits erwähnten Vorlesung seitens Professorin Markwig, folgte das Mittagessen- besser als erwartet. Penne (Spaghetti wären ein unnötiger Mehraufwand) mit Bolognese Sauce, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Jeder durfte sich so viel holen wie er wollte, jedoch immer denselben Teller nehmen (der Fachbereich Mathematik musste das Essen nämlich nach Anzahl der verwendeten Teller bezahlen!).
Die ,,Speed-Runde'', die direkt an das Mittagessen anschloss, erforderte nicht nur grundlegende mathematische Kompetenzen, sondern auch Schnelligkeit. 8 Fragen sollten in 30 Minuten beantwortet werden. Aufgrund der fehlenden Uhr, hat das Team 19 des GEGs unbeabsichtigt 8 Fragen in bereits 15 Minuten gelöst und hatte somit reichlich Zeit, die anderen beim Nachdenken und Grübeln zu beobachten.
Endlich geschafft... 2 Prüfungsphasen hinter uns. Es folgten entspannende Vorlesungen, die einen Realitätsbezug herstellten, eben Dinge, die man auch im Alltag gebrauchen kann. Wir haben nicht nur erfahren, wie oft man beim Kartenspielen mischen muss, (für Matheinteressierte: (log(n)/log(2))*1,5 wobei n die Anzahl der Karten darstellt) sondern auch das Vorgehen beim Börsenhandel.
Die Siegerehrung, die vom Fachbereichsleiter persönlich geführt wurde, ließ die Spannung und die Erwartung auf das Ergebnis kaum noch aushalten. Die Lösungen von 70 Teams und mehr als 300 Teilnehmern wurden begutachtet und bepunktet. Name für Name, Team für Team wurde vorgelesen, wobei wir einen erfolgreichen siebten Platz einnehmen konnten. Zufriedenheit war kein Ausdruck für unser Befinden.
Alles in allem ein erfolgreicher, lehrreicher und dennoch sehr spannender Tag, der bedauerlicherweise schon kurz nach 17 Uhr endete. Faszination ist kein Begriff für unser gebanntes Staunen den Vorlesungen und Wettbewerben gegenüber.
Um zu resümieren kann ich behaupten, dass der Tag der Mathematik in Tübingen mehr als empfehlenswert ist. Es ist absolut nicht erforderlich, ein sehr gut im Zeugnis stehen zu haben, um an den Wettbewerben und Vorlesungen Freude zu haben. Ein gewisses Interesse an Zahlen und am Rechnen reicht vollkommen aus. Man erhält neue Einblicke in bisher unbekannte Themenbereiche, man lernt dazu und hat sogar Spaß dabei. Und, ob ihr es mir glaubt oder nicht, selbst die Wettbewerbe waren super!

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